#LIFEUPDATE – was sich alles verändert hat

Kaum zu glauben, aber es ist beinahe ein ganzes Jahr schon her, seit meinem letzten Beitrag auf meiner eigenen Homepage. Aber wieso? Wie kommt diese ungewollte, lange Pause zu stande? Und das Wichtigste: was hat sich in der Zeit verändert? Das und noch mehr erfährt ihr in diesem Beitrag. Let’s go!

Nummer 1: Berufswechsel

Gute 3 Jahre lang habe ich bei uns im Familienbetrieb gearbeitet. Im März 2015 habe ich dort begonnen, gleichzeitig habe ich mich an der Fitnessakademie angemeldet, die ich dann immer abends, nach der Arbeit, besucht habe. Mich hat diese Richtung immer schon interessiert, ich wollte immer im Gesundheits- bzw Sportbereich arbeiten, also habe ich das durchgezogen und abgeschlossen. Damals hatte ich geplant, direkt nach der Ausbildung (die ungefähr ein halbes Jahr gedauert hat) einen neuen Job anzupeilen, aber es kommt wie’s kommt und anstatt nur ein paar Monate dort zu arbeiten, war ich über 3 Jahre im Familienbetrieb. 3 Jahre ohne Wochenende, 3 Jahre ohne flexible Urlaubsplanung. Herzlich Willkommen in der Gastronomie..

Bis ich endlich im Sommer 2018 zu mir selbst gesagt hab „Alex, es reicht!“

Man versucht natürlich so gut es geht immer für seine Familie da zu sein, aber man muss auch auf sich selbst hören. Mich hat der Job einfach nicht glücklich gemacht, und so sehr es mir im Herzen wehgetan hat, diesen Bereich zu ‚verlassen‘, so wollte ich doch endlich meinen eigenen Weg gehen. Seit Juli 2018 arbeite ich geringfügig im Social Media Bereich – ein Job in dem ich einfach aufblühen und kreativ sein kann. Ich kann sowohl von zuhause aus, als auch von unterwegs aus arbeiten und das macht mich so richtig glücklich. Außerdem arbeite ich seit August 2018 in einem Fitnessstudio in Wien, die Sparte, die ich eigentlich seit der Schule anvisiert hatte.

Nummer 2: Social Media

Eine Sache die ich lernen musste, war vor allem zu Beginn eines: zurückstecken. Mitte Juli habe ich wie bereits erwähnt begonnen, für eine andere Firma als ‚Content Managerin‘ zu arbeiten. Mittlerweile sogar 20 Stunden und ich kann nur sagen, ich liebe es. In keiner anderen Arbeit konnte ich jemals so frei von der Hand arbeiten, eigene Entscheidungen treffen und vor allem flexibel und eigenständig sein.

Der einzige Haken an der ganzen Sache war, dass ich mein eigenes Social Media ‚DASEIN‘ komplett hinten angestellt habe. Ich habe keinen Content mehr für mich produziert, keine Blogbeiräge mehr geschrieben, sondern mich komplett auf das Einarbeiten meiner neuen Jobs konzentriert. Zuerst ist es mir eher schwer gefallen, dass mein Profil darunter leidet, allerdings ist es irgendwann normal geworden und mir ist nach und nach die Lust vergangen..

Nummer 3: Überarbeitet, gestresst, ausgebrannt

Früher dachte ich immer eines, ich möchte nie so ein krasser ‚Workoholic‘ werden wie meine Mutter. Seit Wochen, Monaten, oder sogar Jahren prädigen mir meine engsten Freunde: „Alex, schalte einen Gang zurück!“ jedoch habe ich das selbst nie gesehen.

Ich habe nie groß was gesagt, außer, dass ich das schon mache und sowieso klar komme. Ständig war immer nur im Fokus, dass ich funktionieren soll, Leistungen bringen muss und das nichts in meinem Leben zu kurz kommen darf. Ich hab selbst nicht mehr gemerkt, wieviel ich tatsächlich gearbeitet, und wie sehr ich Leute aus meinem Umfeld vernachlässigt habe. Seit August durchgeghend eine 50 Stunden Woche, 5-6 mal die Woche ins Gym, Freunde, Familie und Beziehung.. alles kann einfach nicht funktionieren und man will es tatsächlich einfach nicht wahr haben. Das Privatleben hängt plötzlich am seidenen Faden, und man trägt selbst die Schuld daran. Das was davor blendend funktioniert hat, gleitet einen durch die Finger, ohne, dass es einem bewusst ist. Ist es das wert?

Nummer 4: Erkenntnisse, neuer Abschnitt

Und da beginnt dann plötzlich schon ein neues Jahr. Wie es für mich begonnen hat? Ich wusste nicht, dass sowas möglich ist, aber da war es plötzlich. Dieses Loch in das man hineinfällt, ohne Boden, ohne Halt. Mit dem Wissen: man hat selbst Schuld. Man will aufwachen, man will es nicht wahr haben, aber oft merkt man seine Fehler erst dann, wenn es schon zu spät ist. Veränderung muss her, spätestens jetzt kommt die Einsicht. Viel näher gehe ich nicht auf das Thema ein aber man kommt zu der Erkenntnis, dass sich einige Dinge verändern müssen.

Ich habe meinen Vollzeitjob im Fitnessstudio reduziert. Habe meinen ersten Urlaub im Februar gut für mich genutzt, war Snowboarden, und habe es anschließend sehr genossen, direkt mehrere Tage am Stück frei zu haben. 30 Stunden sei Dank! Ich konnte mich wieder mehr auf mich selbst konzentrieren, mehr auf meine zweite Arbeit (die im Übrigen auch etwas unter meinem persönlichen Chaos gelitten hat), und habe begonnen, Dinge in meinem Leben neu zu ordnen und auf die Reihe zu kriegen.

Nummer 5: Gipsfuß und Hacker-Angriff

Nun ja, so motiviert ich wieder war, so kurz dauerte diese Euphorie an. Ende Februar 2019 hatte ich einen kleinen Arbeitsunfall, bei dem ich mir meinen großen Zeh gebrochen, und einen feinen Haarriss Richtung Mittelfuß, zugezogen habe. Zuerst dachte ich, da wird schon nichts dahinter sein, aber als ich dann eingegipst und mir 4 Wochen ‚RUHE!‘ verordnet wurde, war mir anders zumute. Überhaupt weil es genau zu diesem Zeitpunkt einige nicht so rosige Zeiten auf der Arbeit gab. Einige Mitarbeiter wurden entlassen, neue Mitarbeiter hatten begonnen, und das Ganze, inklusive meiner Verletzung, in nur wenigen Tagen.. geprägt vom schlechtem Gewissen musste ich nun ‚endlich‘ einmal Ruhe geben. Genau 5 Wochen vor der FIBO.. auf die ich mich im März voll fokussieren wollte, kein Training.

Und dann Anfang März die tolle Botschaft: PROFIL GEHACKT! Seit Monaten hatte ich immer wieder neue e-Mails von diversen einlogg-Versuchen auf mein Instagram Profil gehabt. Ich hatte das Jahr über keine Lust mehr zu posten, hatte dauernd diese Spam Nachrichten, musste immer wieder mein Passwort und meine eMail Adresse ändern und trotzdem haben sie es geschafft. Plötzlich war mein Profil (wie des Öfteren die Wochen zuvor) gesperrt. Ich konnte mich nicht mehr einloggen, aber es war noch da. Am Morgen danach war das Profil unwiderruflich gelöscht. Keine Chance. Angeblich wurde mein Passwort geknackt, dieses sofort geändert und das Profl direkt gelöscht. Die Gründe warum man so etwas macht, würde ich gerne verstehen. Immerhin steckt dort doch einiges an Arbeit dahinter, Kooperationspartner und sogar ein bisschen von einem selbst. Doch ich hab versucht selbst DAS ein bisschen Positiv zu sehen. Vielleicht stimmt es ja wirklich, ich versuche mir zumindest immer diesen einen Satz vor Augen zu halten:

„ALLES PASSIERT AUS EINEM GRUND. MACH DAS BESTE DARAUS!“

Nummer 6: Aufgeben? Keine Option. Neustart: loaded!

Also im ersten Moment war meine Gedanken sofort ‚ich schmeiß alles hin!‘ bzw. ‚kein Bock mehr auf den ganzen Mist!‘..

Einerseits stecken da Jahre voller Arbeit dahinter, andererseits hatte ich die Monate davor schon richtig die Lust an dem Ganzen verloren. Doch bereits nach kurzer Zeit sah ich das Ganze als eine neue Chance, für einen richtigen Neuanfang. Zwei Gründe haben mich davon abgehalten, Instagram hinzuschmeißen: 1. Den Spaß daran, denn es war immer ein schönes Hobby mit dem man tolle Sachen erleben und entdecken kann und 2. Meine Kooperationspartner! Ich dachte mir, wenn ich das jetzt wirklich sein lasse, verliere ich auch die Firmen, mit denen ich super gerne und vor allem schon lange zusammenarbeite.

In kürzester Zeit habe ich mich wieder in die Materie hineingelesen, mich dafür interessiert, meine Zeit im Krankenstand sinnvoll genutzt um mich ein wenig weiterzubilden und nicht auf der Stelle zu treten. Ich möchte nun mein ganzes Herz hineinstecken, meine Liebe für die Kreativität ausleben und das auch wieder nach außen hin zeigen. Nicht mehr halbherzig, nicht nur Werbeposts, sondern sauberen und schönen Content bringen und mir wieder richtig Mühe geben.

Seit knapp 3 Wochen habe ich jetzt mein neues Profil ‚alexaubryofficial‚ und ich hoffe, dass ich das wieder einigermaßen gut aufbauen kann. Wichtiger jedoch ist mir, niemals den Spaß daran zu verlieren, mich nicht unter Druck setzen und einfach nach Lust und Laune das machen was ich möchte. Und ich hoffe, dass genau das den Leuten die mir folgen und mir Rückhalt geben weiterhin gefallen wird.

Großes Danke an alle die mich bis hierhin immer großzügig unterstützt und supportet haben.

Ich werde versuchen weiterhin alles zu geben und mit voller Elan und Tatkraft dahinter zu bleiben.

Bis dahin alles Liebe,

ALEX ❤

 

4 Kommentare zu „#LIFEUPDATE – was sich alles verändert hat

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