Motivationstief – was tun?

Schwere Glieder, Müdigkeit, schlechte Laune.. die Rede ist, passend zur Jahreszeit, von motivations- und lustlosen Momenten.

Wer kann es einem verübeln. Es ist meist noch dunkel, wenn man außer Haus geht, es ist aber auch schon dunkel, wenn man nachhause kommt. Der Kühlschrank gehört gefüllt also noch schnell ab zum Einkaufen, wo dich genervte und gestresste Menschenmassen, die halb am verhungern sind, erwarten. Es staut sich, der Verkehr macht einen wütend und man muss den Einkauf noch zuhause verstauen. Die Hausarbeit macht sich auch nicht von selbst und zack – wo ist die Zeit geblieben? Schon wieder so spät? Keine Spur von Gelassenheit, Entspannung geschweige denn Motivation. Für viele steht es deshalb außer Frage, noch das überfüllte Fitnessstudio aufzusuchen. Der Wecker läutet, die Arbeit ruft. Viel zu müde und schlecht gelaunt schleppt man sich durch die ersten Minuten, weil sich das schlechte Gewissen breit macht, denn man hat wieder nichts für sich oder den Körper getan. Aber wann denn auch?

Wie kommt man also raus – raus aus diesem negativen Teufelskreis?

Mit folgenden Tipps komme ich super zurecht, und sollte ich auch mal ein Motivationstief haben, dann dauert das nicht länger als 1,2 Tage

Grundeinstellung:

Positive mind – positive life. Der Spruch kommt nicht von irgendwo, da steckt echt was dahinter. Ich habe mir angewöhnt, auf das Schlummern zu verzichten und sobald es geht aufzustehen. Nicht lange nachdenken sondern MACHEN, kurz und schmerzlos! Danach einfach noch fest davon überzeugt sein, dass heute ein guter Tag wird und auch daran glauben. Außerdem ist es wichtig, positiv zu denken und sich selbst von schlecht gelaunten Mitmenschen nicht die Laune verderben zu lassen.

Bewegung durch den Alltag

Viele Menschen üben einen sitzenden Beruf aus und kommen nicht dazu, sich ausreichend zu bewegen. Heutzutage ist vieles nicht so einfach, aber man kann es sich einfacher gestalten. Zum Beispiel in der Mittagspause: ein paar Minuten frische Luft und ein Spaziergang wirken schon fast wunder, um den Kopf frei zubekommen. Abends nochmal ein ausgiebiger Spaziergang, mit einem guten Freund oder einem Familienmitglied, tut nicht nur den Körper gut, sondern auch der Seele. Durch Gespräche vergeht die Zeit nochmal schneller und ihr werdet euch danach einfach besser fühlen.

Vorbereitung

Viele Dinge im Leben lassen sich super Vorbereiten und erleichtern uns den Tag. Darunter fallen folgende Dinge:

  1. Die Trainingstasche am Vorabend packen. Warum? Ist sie erstmal gepackt, nimmt man sie in der Früh gleich mit und ist man unterwegs gut vorbereitet, geht man eher zum Sport und drückt sich weniger davor.
  2. Das Essen. Viele haben tagsüber wenn sie unterwegs – oder in der Arbeit sind, nicht viele Möglichkeiten, an eine ordentliche Mahlzeit oder gesunde Snacks zu kommen. Vorbereitung ist alles! Am Vortag einfach schon ein paar gesunde Snacks die einem besonders schmecken in eine Box geben oder sogar vorkochen. Indem man sich gleich eine größere Portion kocht, kann man sie auf mehrere Mahlzeiten aufteilen. Ich empfehle generell öfter kleinere Mahlzeiten über den Tag zu essen, anstatt weniger & dafür große!

Musik

Musik gehört auf jeden Fall dazu. Manche hören lieber Pop, die Anderen eher Rock – egal welche Richtung, findet euren Stil der euch aus eurer Komfortzone lockt. Ich habe mir für zuhause eine Bluetooth Musikbox zugelegt und sobald die an ist, macht sich die Hausarbeit um ein Vielfaches leichter! Tanzend Staubsaugen, singend die Wäsche aufhängen – ich bewege mich automatisch mehr und siehe da: die Laune ist besser und der stressige Alltag vergessen. Ich selbst liebe beim Training Rock, Metal oder HipHop, also sobald ich im Fitnessstudio bin wird die Musik aufgedreht – ohne gehts nicht mehr!

Öfter kurz trainieren

Wer sagt, er habe absolut keine Zeit für’s Gym, der belügt nicht nur die Anderen, sondern vor allem auch sich selbst. 30-60 Minuten pro Tag hat JEDER zur Verfügung, der wirklich will. Ich habe schon öfter von Personen gehört, wie sie stolz erzählt haben, dass sie bereits 3 Stunden im Fitnessstudio sind. Hut ab, aber wirklich gut? Nein! Die Dauer nützt absolut nichts, ganz im Gegenteil. Wir profitieren eher von kurzen knackigen Workouts, denn je länger man trainiert, desto weniger Kraft hat der Muskel bzw unser Körper zur Verfügung. Ich trainiere am liebsten 2 Muskelgruppen pro Training und mache pro Gruppe 3-5 intensive Übungen. Davor warum-up, danach cool-down. Gebongt 🙂

Das Gefühl danach

Ich gehe meistens gleich in der Früh, vor der Arbeit trainieren. Das kostet zwar Überwindung, da ich dann zwischen 5.20 und 5.40 aufstehen muss, aber es ist reine Gewohnheits- und Einstellungssache. Sollte ich morgens nicht dazu kommen, gehe ich gleich im Anschluss nach der Arbeit und bin dann meist nicht so motiviert. Dennoch: kein Weg führt daran vorbei. Sollte ich schlechte Laune oder absolut keine Lust haben, fahr‘ ich erstmal trotzdem hin und bin ich erstmal dort, ziehe ich es durch. Was ich mir IMMER vor Augen halte: TU ES FÜR DAS GEFÜHL DANACH!! Ich habe einfach für mich selbst heraus gefunden, dass ich morgends am meisten Kraft habe. Jeder muss das für sich selbst entdecken, aber wenn man einmal echt unmotiviert ist, hilft dieser Satz und ehrlich: habt ihr schonmal ein Workout bereut? Danach fühlt man sich einfach besser.

 

 

Diese Punkte sind für mich die absoluten Wunder-Helfer geworden und ich hoffe, ich konnte euch auch ein paar kleine Tipps und Motivation weitergeben.

 

xx

ALEX

 

2 Kommentare zu „Motivationstief – was tun?

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