Sich vor der Kamera wohlfühlen

Selfies. Jeder Milimeter muss sitzen, der Blickwinkel kann angepasst werden, das Licht muss den richtigen Schein haben – das Gute daran? Man kann sich die ganze Zeit dabei begutachten um schließlich das richtige Bild von gefühlten 50 Fotos auszuwählen. Die Anderen? Ja die landen schlicht und einfach im Papierkorb.

Wer kann sich nicht in diese Situation hineinversetzen? Auch wenn man dann zufrieden mit dem Ergebnis ist, eines fehlt. Meist die Natürlichkeit, ein ungezwungener Schnappschuss, oder sogar die Qualität.

Ich persönlich bin ein Mensch, der am liebsten hinter der Kamera steht. Ich liebe es von anderen Personen schöne Schnappschüsse zu schießen oder einfach Fotos für diverse Feiern oder für meinen Blog bzw. Instagram zu machen. Dabei hab ich die Kontrolle über Winkel, Fokus und einfach darüber, wie das Bild im Endeffekt aussehen soll. Ich gefall mir auch auf Fotos dann am besten, wenn ich damit nicht gerechnet habe und das Foto nicht gestellt ist.

Meine Cousine ist sehr talentiert und schießt für ihr Leben gerne natürliche Fotos. Und Ich? Ich fühl mich eher selten vor der Kamera wohl. Da wir spontan beschlossen haben, in der Innenstadt Fotos zu machen, war das gleich eine gute Übung. Wir sind also den Theaterplatz hinunter geschlendert und das Unvermeidliche kam natürlich zum Vorschein – Menschen. Ich hab gleich gesagt, dass ich mich nicht wohlfühle und ich nicht beobachtet werden will, und genau das hat man auf den ersten Fotos auch gesehen. Aber dann hat meine Cousine ein paar Worte zu mir gesagt, die meine Blockade gelöst haben und ich habe sie für euch als Tipps zusammengestellt.

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TIPP 1: Denk dir die Kamera weg

Mein Fehler war immer: Sobald ich die Kamera gesehen habe, dann habe ich sofort in die Linse geblickt, irgendeine Pose eingenommen und gehofft, dass es halbwegs gut aussieht. Konzentrier dich am Besten auf andere Dinge und sei spontan.

 

TIPP 2: Sei locker

Wichtig ist es, sich nicht vor der Kamera zu versteifen. Wie gesagt, eine Pose ist zwar schnell gefunden, jedoch wirkt es viel natürlicher, wenn man sich einfach drauflos bewegt und die Momente dazwischen einfängt. Den Kopf schütteln, durch die Haare fahren, ein natürlicher Wind.. das wirkt alles toll auf Fotos!

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TIPP 3: Einen Partner wählen, bei dem man sich wohlfühlt

Mein Fotopartner war die letzten Male meine Cousine. Ich muss sagen, niemand versteht mich so gut wie sie. Sie hat das richtige Auge bzw immer das richtige Timing und weiß genau wann sie was schießen muss. Sie hat meine Blockade gelöst und genau gewusst was sie sagen muss, denn ich brauche immer jemanden der mir sagt was ich tun soll, und genau das macht sie. Wir verstehen uns blind, vor ihr habe ich keine Scheu und das Wichtigste: ich fühl mich pudelwohl.

Also sucht euch jemanden aus, der solche Momente in euch auslösen kann. Vielleicht steckt ja in eurem Verwandten- oder Freundeskreis euer perfekter Fotopartner? 😉

 

TIPP 4: An was schönes denken

Es gibt Momente im Leben, die locken einen immer ein Lächeln ins Gesicht. Es gibt aber auch Momente, die einem den gewissen Blick ins Gesicht zaubern können, und das schafft keine Pose und keine gestellte Situation der Welt.

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TIPP 5: Der Partner soll aktiv sein

Ein fotografierfreudiger Partner, der sich mit dem Objektiv spielt, selbst aktiv handelt und selbst mit seinen Positionen und Winkeln variiert, ist perfekt. Meist kommen dadurch Fotos zustande, die durch die richtige Position des Fotografen noch um einiges besser werden.

 

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So, das war’s auch schon. Ich hoffe ich konnte ein paar gute Tipp’s für euch da lassen und hoffe euch hat mein Beitrag gefallen.

 

ALEX

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3 Kommentare zu „Sich vor der Kamera wohlfühlen

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